Filerequester


File Requester
Der File-Requester

Der Filerequester besitzt eine zentrale Stellung innerhalb GoDots. Über ihn sind alle Arten von Speichermedien ansprechbar (alle Floppylaufwerke und alle unterstützten RAM-Erweiterungen). Aus dem Hauptbildschirm führen allein fünf Gadgets direkt hierhin: alle mit der Beschriftung "Load" bzw. "Save" und das "Inst"-Gadget im Fenster "Image Operators". Jedes dieser Gadgets nutzt den Filerequester auf seine Weise, indem nämlich im Directory-Fenster ausschließlich solche Files angezeigt werden, die zum aufrufenden Gadget passen. Welche das sind, erkennt man am Filetype-Fenster ganz rechts unten im Filerequester-Bildschirm, direkt unter "Cancel". Alle anderen Dateien werden weggefiltert.

LDR.*

GoDot zeigt nur Lader zum Laden eines Bildes

SVR.*

In der Anzeige erscheinen nur Saver zum Speichern eines Bildes

MOD.*

Hier sieht man nur Modifier zum Bearbeiten eines Bildes, oder Systemmodule (die mit einem Punkt), s. Beispiel rechts

*

Es werden alle Files angezeigt, die Grafiken sein könnten, alle GoDot-Module werden dagegen ausgeblendet

Beim Laden oder Speichern mit dem Gadget Load (bzw. Save) wird das jeweils für diesen Zweck voreingestellte Laufwerk (wie das geht, s. INI-File) sofort angezeigt, alle anderen Aufrufe des Filerequesters geben zunächst den Inhalt des Systemdrives aus (normalerweise der Boot-Drive; s. aber auch RAM-Erweiterungen). Durch Klicken ins Units-Gadget lässt sich jederzeit ein anderes Laufwerk ansprechen.

Im Units-Gadget werden die Drives angezeigt, die momentan zur Verfügung stehen. Fehlt hinter der Drivenummer die Typenbezeichnung, gibt es unter dieser Adresse kein Laufwerk am seriellen Bus. Klickt man die Nummer trotzdem an, erfolgt im Status-Gadget (ganz unten) die Meldung "Off." und GoDot wählt selbständig die zuletzt gewählte Einstellung oder die Unit "RAM", was in keinem Fall zu Problemen führen kann. Folgt nach der Unit-Nummer das Zeichen ">" (im Beispielbild bei Unit 8), dann handelt es sich dabei um ein CMD-Laufwerk (RAMLink, HD-Festplatte oder FD-Floppy). Ein ">" hinter "RAM" bedeutet, dass GoDot auf einer SuperCPU läuft.

Sollte das Directory-Fenster nicht alle auf dem Datenträger vorhandenen Dateien des ausgewählten Filetyps zeigen können (16 passen hinein), so blättert man mithilfe der beiden kleinen Pfeil-Gadgets am rechten Rand des Fensters in die entsprechende Richtung. Eine Fileauswahl trifft man schließlich, indem man den Namen des gewünschten Files einmal anklickt. Er erscheint daraufhin im Input-Gadget unterhalb des Directorys. Ein Betätigen des Load-Gadgets lädt das File dann, was bei Grafikdateien mit einem wachsenden Anzeigebalken im Status-Gadget begleitet wird. Um den Ladevorgang unmittelbar zu starten, kann man den Filenamen auch doppelklicken.

Wenn ein Dateiname von Hand vorgegeben werden soll, klickt man ins Input-Gadget. Beim Laden kann man Filenamen mit einem Stern am Ende abkürzen.

Ein Klick ins Status-Gadget gibt die Fehlermeldung des aktuellen Drives aus.

Man löscht Dateien, indem man den Namen anklickt und dann das "Delete"-Gadget auslöst. Achtung: Das Löschen geschieht ohne Nachfrage! Auch beim Löschen funktioniert der Stern als Jokerzeichen. Achtung: Ein Stern als einziges Namenszeichen löscht alle Dateien des ausgewählten Filetyps!

Hinweis: GoDot kann nichts mit Filenamen anfangen, die in GEOS™ als Kleinbuchstaben eingegeben wurden. Mit GEOS™-Großbuchstaben funktioniert es hingegen. Ersetzt einfach die Kleinbuchstaben durch Fragezeichen.


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Arndt Dettke
support@godot64.de