ldr.IFLI

v1.03 23.04.17


Funpainter u.a.

Das IFLI-Demobild zu Gunpaint

Dateiformat:
Namenskennung: "↑↑" (Fun Painter)
PP (Pixel Perfect)
PPP (Pixel perfect gepackt)
die beiden anderen haben keine
Startadresse:$3ff0 (Fun Painter)
$4000 (Gunpaint)
$0801 (XRay)
$3c00 (Pixel Perfect PP)
$3bfc (Pixel Perfect PPP)
Header:16 Bytes (Fun Painter)
keiner (Gunpaint)
466 Bytes (XRay, enthält Anzeigeroutine)
keiner (PP)
4 Bytes (PPP)
(Farb-Ram:) 1024 Bytes (nur PP und PPP!)
Video-Ram: 8 mal 1024 Bytes (Bild 1, alle vier)
Bitmap: 8192 Bytes (Bild 1, alle vier)
Farb-Ram: 1000 Bytes (Gunpaint: 1024, PP: fällt weg!)
Video-Ram: 8 mal 1024 Bytes (Bild 2, alle vier)
Bitmap: 8192 Bytes (Bild 2, alle vier)
Hintergrundfarbe: Fun Painter: je 100 Bytes am Ende jeder
Bitmap (je ab Byte 8001)
Gunpaint: 177 Bytes hinter Bitmap 1, Rest
hinter Bitmap 2
Pixel Perfect: an $7f7f (ein Byte)
gepackt:a) Fun Painter: ja, wenn Flag (vorletztes
Header-Byte) >0
Indikator ist letztes Byte im Header;
Indikator, Zähler, Byte
Pixel Perfect, wenn "ppp" im Header
Indikator ist letztes Headerbyte;
Indikator, Zähler-1, Byte
b) nein, Gunpaint, XRay und Pixel Perfect
ohne Header
GoDotlader für "IFLI-Bilder", ein Editor-Bildschirm und das IFLI-Demobild zu Gunpaint

IFLI hat keinen eigenen Requester.


IFLI ist ein C64-Grafikmodus, der einerseits die geringe Auflösung von 160×200 Pixeln bei Multicolor und andererseits die Beschränkung auf 16 fest vorgegebene Farben per Software umgeht. Dabei werden zwei komplette FLI-Bilder im Speicher gehalten und in sehr schneller Folge abwechselnd auf dem Bildschirm angezeigt. Im Auge des Betrachters entsteht dann - wegen der Trägheit der menschlichen Wahrnehmung - der vom Autoren des Bildes gewünschte Effekt, allerdings verbunden mit einem mehr oder weniger starken Flimmern.

Um Bilder im IFLI-Modus zu erzeugen, gibt es verschiedene sehr gute Werkzeuge. Für die Öffentlichkeit den Anfang gemacht hat der "Fun Painter II" von Manfred Trenz (Listing des Monats 08/91 im 64'er Magazin). Später kamen weitere gute Programme hinzu, das sind "Gunpaint" und vor allem Pixel Perfect, ein hervorragender Editor für diese Bilder. Schließlich kommt auf PC-Ebene noch das ziemlich eigenwillige Konvertier-Programm "XRay64" hinzu, das den Vorteil mitbringt, in seinen Bildern gleich eine C64-Anzeigeroutine für IFLI mitzuliefern. Der Lader IFLI erkennt die Bilder dieser vier für uns wichtigsten IFLI-"Editoren" (die Anführungszeichen hier deshalb, weil XRay eigentlich kein Editor ist).

Zum Anschauen von IFLI-Bildern gibt es auf den GoDot-Disketten das Zusatzprogramm IFLI-Diashow (für Bilder im FunPaintII-Format).


Im 256-Farben-PCX-Format gespeichert (mit Saver PCX-VGA), kann man C64-IFLI-Bilder sehr gut auf Fremdrechnern weiterverarbeiten. Will man auf dem C64 auf die besondere IFLI-Farbdarstellung verzichten und diese Bilder im Standard-Multicolor-Modus anzeigen, sollte man die Bilder mit einem der Bearbeitungsmodule RasterIFLI, OddSwap oder MCScreenFix behandeln.

Anzeige in "Image Information":


Korrespondierende Module: FunPaintII, GIF, PCX-VGA, PixelPerfect, PCXprep4IFLI (Lader), DecodeGIF, MCScreenFix, OddSwap, RasterIFLI, FlickerFixer, AverageColor, BalancingCol, ColorCount


Beispiele:

Gunpaint
Beispiel 1: Der Gunpaint-Editor.

Fun Painter II
Beispiel 2: Das Demo-Bild zu Fun Painter II im 64'er Magazin ("Sentinel").
Fun Painter in echten Farben
Beispiel 3: So sieht es aus, wenn die scheinbaren IFLI-Farben in echte Farben umgewandelt wurden
(mit PCX-VGA). Die Farben würden von GoDot beim Laden in IFLI-Farben zurückgewandelt. Mit dieser
Palette könnte man IFLI-Bilder auf dem PC gut vorbereiten.

XRay
Beispiel 4: So funktioniert XRay: Im Hintergrund der PC-Bildschirm, im Vordergrund, was XRay daraus
macht.
Pixel Perfect
Beispiel 5: Dies ist das Beispielbild zu Pixel Perfect

zurück - zum Sonderformate-Menü

Arndt Dettke
support@godot64.de