Konvolutionsmodifier


So geht Konvolution
Nicht abschrecken lassen! So geht Konvolution! (© ETH Zürich)

Konvolution heißt zu deutsch "Drehung", in der Mathematik sagt man auch "Faltung". Dieser Begriff bezieht sich darauf, wie unser Gehirn mit Hilfe der Augen die Umgebung wahrnimmt. Man geht davon aus, dass das Hirn zunächst nach bestimmten grundlegenden Formen Ausschau hält (Winkel, Linien, Bögen) und dafür fest "verdrahtete" Detektoren bemüht, über die es dann solche Formen erkennt und einordnet, je nach deren Stellung - der "Drehung" - des einen zu den anderen Bestandteilen. Unser Hirn arbeit dabei massiv parallel, d.h. dass alle Detektoren gleichzeitig am Werk sind und die Summe aller Ergebnisse unserem Bewusstsein als "sichtbares" Objekt präsentiert wird (Angaben nach: John P. Frisbee, Sehen und Wikipedia).

Eine technische Konvolution per Rechenalgorithmus (s. Bild) auf einem Computer reduziert nun diesen Gesamtwahrnehmungsvorgang auf eine einzige Teilfunktion, z.B. "erkenne im Bild g eine senkrechte Linie" oder "vermische die Punkte im Bild g so miteinander, dass sie unscharf wirken", und bringt das Ergebnis unmittelbar als neues Bild g' zur Ansicht. Im Basis-Modul Convolve kann man die Konvolutionskerne (die 3×3-Matrizen, hier: "h"), die als Faltungsoperatoren dienen, selber einstellen. Alle anderen GoDot-Konvolutionsmodule sind fertige Lösungen des Grundalgorithmus. Sie können beim Bearbeiten von Bildern sehr nützlich sein und eröffnen viele interessante Effekte (Entrauschen, Farben überbetonen, Reliefs erzeugen und vieles mehr).


  • Basis-Modul
  • Convolve (/7Bit)
  • Entrauschen
  • Blur High (/Low)
  • CrossHatch
  • Gaussian
  • LineArt2Gray
  • RemIsoPixels
  • WaterColor (/.O)
  • Verrauschen
  • Random
  • Smear
  • Speckle
  • Betonen
  • Cartoon
  • DeepPress
  • Emboss
  • LaPlacian
  • OutlineColor
  • OutlineMono
  • Sharpen1 (/3)
  • Anordnen
  • CleanUp
  • Maximum
  • Median (/7Bit)
  • Minimum

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    Arndt Dettke
    support@godot64.de