mod..REUTool

v2.01 30.01.21


REUTool
Das Systemmodul "REUTool"

.REUTool dient zur Verwaltung einer REU (s. RAM-Erweiterung).

In der Status-Anzeige sieht man zuerst, an welche Position in der REU das nächste Modul geladen wird: Bank und Offset. Darunter erfolgt die Angabe, wie viel Platz für GoDot noch zur Verfügung steht (Avail). GoDot selbst hat eine interne Zugriffsobergrenze von 1 MB. Eigene Programme dürfen selbstverständlich den ganzen zur Verfügung stehenden Speicher für ihre Zwecke verwenden (wie es beispielsweise bereits beim Lader für Animationen möglich ist).

Hinter InitOnBoot sieht man die Einstellung des Befehls reuclear aus der GoDot-Konfigurationsdatei "god.ini". In diesem Fall ("no") wird die REU beim nächsten Booten nicht neu beladen (das ist gut, wenn man eine BBU besitzt oder GoDot auf einem Emulator betreibt). Möchte man das an dieser Stelle ändern, klickt man einfach auf no (bzw. yes).

Zusätzlich bekommt man im Statusfenster Informationen zur Auslastung der REU bezüglich der beiden Undospeicher und der aktiven temporären Files ausgewiesen: Hier wurde ein Undo 4Bit angelegt (Anzeige: "yes"), Undo Rendered, der Zwischenspeicher für gerenderte Bilder, ist hier bisher ungenutzt ("no"). Der freie Zwischenspeicher Temp (der mehrfach vorkommen kann, wenn man entsprechende Hardware besitzt) wurde bereits auf einem Gerät verwendet.

Wer eine aufgerüstete REU besitzt, erhält mit dem Kapazitäts-Gadget links unten Auskunft, wie viel Speicher die REU tatsächlich anbietet (zeigt hier "512KB", es handelt sich also um eine nicht aufgerüstete REU 1750, die Angaben bei Bank und Offset und Avail addieren sich korrekt zu 512KB).

Auch die Größe des RAMs einer SuperCPU wird hier korrekt angezeigt, auch wenn es (vorläufig noch) nicht von GoDot aus nutzbar ist.

Alle Benutzer von REUs haben mit dem .REUTool (neben dem Befüllen beim Booten) die Möglichkeit, zur Laufzeit des Systems weitere Module in die RAM-Erweiterung hineinzuinstallieren (mit Install) bzw. Module wieder zu löschen (mit Delete!). Beim Installieren bestimmt man den Typ des nachzuladenden Moduls mit dem Gadget rechts neben dem Aktivierungsbutton (zeigt im Bild LDR für "Lader", beim Anklicken wechselt die Anzeige auf "SVR" für "Saver" und "MOD" für "Modifier"). Was gelöscht werden soll, bestimmt man durch Auswahl von last (für das jeweils zuletzt geladene Modul) oder all (für alle geladenen Module).

Wenn GoDot auf einer SuperCPU läuft und zusätzlich mit einer REU ausgestattet ist, erlaubt das .REUTool eine vierte Auswahlmöglichkeit ("DEV" für "Device" zum Nachinstallieren des dev.REU).

Hinweis: Da GoDot die Dateien im Filerequester filtert, werden nicht alle in der REU vorhandenen Module auch jeweils angezeigt. Im Statusfenster ist aber direkt zu erkennen (bei Bank und Offset), ob eine .REUTool-Aktion erfolgreich war. Außerdem kann das Systemmodul .ShowFiles weitere Auskunft ermöglichen.


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Arndt Dettke
support@godot64.de