ldr.GIF

v1.04 31.05.17


Lader für Compuserve GIF
Lader für Compuserve GIF

Hinweis: Für GIF ist eine REU erforderlich.


GIF lädt Compuserve-GIF-Bilder im 87a- oder 89a-Format bis zu einer Größe von 1024×768 Pixeln und wandelt sie je nach verwendetem Image Operator (DecodeGIF bzw. DecodeGIFhir) um in IFLI-Bilder oder True-Hires-Bilder. Die Größe wird oben rechts angezeigt (hier: 640×400).

DecodeGIF bzw. DecodGIFhir müssen in Image Operators installiert sein, damit das Entschlüsseln der Bilddaten überhaupt stattfinden kann. Hat man das vergessen, erscheint ein Hinweis. Die GIF-Bilder können jede beliebige Größe (bis eben 1024×768 Pixel) annehmen. Die Anzahl der Farben unterliegt den GIF-Beschränkungen (max. 256 Farben) und wird hinter Cols angezeigt (hier: 16).

Vor dem Laden erscheint im Preview-Fenster ein heller Umriss des Bildes, und man kann darin den Ausschnitt wählen, den man laden möchte (Gadget "SetClip"). Der schwarze Auswahlrahmen zeigt die Einlesegröße des Ausschnitts (320×200 Punkte). Er kann beliebig im Bildumriss bewegt werden. Hinter Left und Top wird die jeweilige Position der linken oberen Ecke des Rahmens im GIF-Bild angezeigt (hier: 160/112).

Beim Einlesen kann der Bildausschnitt bzw. das Bild skaliert werden. Die beiden Gadgets "X-Skip" und "Y-Skip" dienen dazu, den Auswahlrahmen auf eine immer größere Fläche anzuwenden, und zwar für waagerecht und senkrecht getrennt. Die Normaleinstellung lautet X-Skip: 0 und Y-Skip: 0 (keine Skalierung). Verändert man diese Werte, verkleinert sich der Umriss des GIF-Bildes dem eingestellten Skalierungsfaktor entsprechend. Alles, was in den Auswahlrahmen passt, wird später geladen und dargestellt. Für ein 640×400-Bild ist die Einstellung X-Skip: 2 und Y-Skip: 1 richtig. Das X-Maximum beträgt 6, Y kann höchstens auf 3 eingestellt werden.

Nicht genug damit, es lassen sich Bildteile vergrößern bzw. kleine Bilder vergrößert einlesen. Dazu dient die Skip-Einstellung X-Skip: d und Y-Skip: d (d bedeutet soviel wie double). Am Umriss ändert sich bei dieser Einstellung nichts, stattdessen passt sich nun der Auswahlrahmen an und wird kleiner. Auch hier gilt: Was in den Rahmen passt, wird eingelesen.

Die Einstellung hinter Level steuert die Farbigkeit des Ergebnisses. Je höher der Level (Höchstwert: 5) desto farbiger das Bild. Ein Wert von 3 (wie hier) ist ein guter Ausgangswert für GIF-Bilder, die nicht bereits die GoDot-Palette aufweisen.

Der Lader kann die Bilddaten sowohl farbig (Modus: Color), in 16 echten Graustufen (Modus: Gray 16, für Schwarzweißausdrucke) als auch in 9 IFLI-Graustufen (Modus: Gray 9) einlesen (s. PCXprep4IFLI). Dazu betätigt man das Gadget unterhalb des "SetClip"-Buttons (steht hier auf "Color").

Mit DecodeGIF geladene Bilder liegen im Speicher als Bilder, die für den IFLI-Grafikmodus vorbereitet sind. Am besten speichert man sie im FunPaintII-Format ab. Sie lassen sich bei entsprechender Vorbereitung auch in Multicolor rendern (s. Hinweise). Bilder, die mit DecodeGIFhir geladen wurden, liegen als Standard-16-Farben-Bilder in Hires-Auflösung im Speicher.

Was der Lader nicht beherrscht, sind "Interlaced GIF"-Bilder. Solche Bilder werden zwar angelesen und ihre Basisdaten auch angezeigt, etwa der Filetyp, z.B. "GIF87a" (plus "i" für "Interlaced"). Danach bricht der Ladevorgang aber ab.

Load GIF lädt das Bild, dessen Name im Input-Gadget darüber angezeigt wird, in den 4Bit-Speicher.

Leave beendet das Modul.


Hinweise:


Anzeige in "Image Information":


Korrespondierende Saver: GIF


Beispiele:

Originalbild
1) Dies ist ein unbehandeltes GIF-Bild im Original.
Saver PCX-VGA  
2) Hier wurde es mit dem Lader GIF geholt und mit Saver PCX-VGA wieder abgespeichert, so dass
es in IFLI-Farben dargestellt wird. Auf einem guten C64-Monitor würde das IFLI-Bild genau so aussehen.

Modifier AverageColor
3) Hier eine reine Multicolor-Version, behandelt mit AverageColor. Das Bild wäre als
Ausgangsmaterial zum Weiterpixeln immer noch geeignet.
Modifier RasterIFLI
4) Dies ist auch in Multicolor, aber behandelt mit RasterIFLI (beruht auf den gleichen 4Bit-Daten wie
Bild 3).

vorbehandelt
5) Ein vorbehandeltes Bild (Palettenzuweisung und Aufrasterung auf PC-Seite).
Multicolor
6) So ein vorbehandeltes Bild sieht schon in einfachem Multicolor brauchbar aus. Eine Nachbarbeitung
mit MCScreenFix würde schließlich auch noch die waagerechten Streifen aufbrechen.

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Arndt Dettke
support@godot64.de